Der Dorfgarten von Latrop
 
 
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"Max", der Dachs
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Ein Maskottchen für Latrop musste her...

Zu dieser tiefgreifenden Erkenntnis kamen wir, die Mitglieder des Latroper Verkehrsvereins, nach einem mehrstündigen "Brain-stormings" bei einer Sitzung in unserem Latroper Dorfhaus. "Brain-storming" – eine neuzeitliche wichtige Umschreibung für ruhiges Dahinsitzen mit kurzen Unterbrechungen in Form von Herausrufen mehr oder weniger sinnlosen unüberlegten Schlagwörtern. Natürlich war das bei uns ganz anders. Unsere Sache war wichtig. Wir wollten ein Konzept für Latrop entwickeln, welches dem Fremdenverkehr auf die Sprünge helfen sollte. Es war auch nicht mit einer Sitzung getan. Ein halbes Jahr lang trafen wir uns jeden Monat einmal und überlegten , verzeihung: "brainstormten". Heraus kamen etliche zusammengedrehte Papierfetzen mit skurrilen Zeichnungen fern jeglicher Bedeutung, wovon ein Exemplar, sorgfältig gerahmt von meiner Frau mit dem Titel "Das Endprodukt einer erfolgreichen Sitzung" meinen Bürotisch ziert, und natürlich am Ende ein Konzept.

Laut diesem Konzept mußten wir u.a. ein Maskottchen von Latrop kreieren, welches den Gast von der Werbung an über seinen Aufenthalt bis zum Andenken an seinen Urlaub in Latrop begleitet. Komik-Figuren, Fantasiegestalten und Tiere – alles kam zum Vorschlag. Tiere war ein interessanter Gedanke. Ratten, Maulwürfe, Spinnen und dergleichen fielen durch. Verständlicherweise. Ein Tier, welches keiner von uns als Werbegestalt in unserer Gegend kannte, war der Dachs.

Und tatsächlich leben in Latrop, genauer gesagt tief im Grubental, einige Dachse. Es wurden sogar schon welche im Ort selbst gesichtet. Warum eigentlich keinen Dachs? Nur sieht dieses Tier in der Natur ja nicht unbedingt sehr liebevoll und kuschelig aus; also stellten wir uns die Aufgabe einen lieben, netten, kuscheligen und weisen Dachs zu schaffen. Die Grafikerin Stefanie Schenk aus Schmallenberg bekam hierfür den Auftrag. Und heraus kam ein lieber, netter, kuscheliger Wanderdachs. Mit Rucksack, Wanderstock und Halstuch und einem tollen Fell. Bis jetzt konnte man das kuschelige Tierchen allerdings noch nicht anfassen und kuscheln. Eine Firma aus Süddeutschland versprach uns Abhilfe. Nach einigen Prototypen gaben wir dem Dachs das Jawort und nach etwa 3 Monaten hatten wir unseren kuscheligen Wanderdachs als Plüschtier.

Unser Latroper Wanderdachs hatten aber keinen Namen. Viele Namen kamen zum Vorschlag; auf keinen konnten wir uns einigen. Die Gäste selbst sollten entscheiden. Kurzum wurden an alle Betriebe Wahlkärtchen verteilt, auf denen die Gäste einen Namensvorschlag unterbreiten konnten. Am Ende des Jahres wählte dann eine ofizielle und hochkarätige Jury den treffendsten und besten Namen aus.

"Max, der Dachs" war geboren. Aus den Anschriften der Gäste mit diesem Vorschlag wurde der Gewinner gezogen. Eine Woche Aufenthalt in Latrop. Die anderen Gäste bekamen für Ihre Mitarbeit einen Dankesbrief und denen, die auch den "Max" vorschlugen, übergaben wir den original Max.